Anlässlich der Generalversammlung von EFHPA (European Federation of Homeopathic Patients‘ Associations) – der Vereinigung europäischer Patientenorganisationen im Bereich Homöopathie, der auch Homöopathie Schweiz angehört – in Küssnacht am Rigi Anfang November, erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in das HOMA-Forschungsprojekt durch eine Präsentation von Professor Dr. sc. nat. Stefan Baumgartner. Baumgartner ist unter anderem Senior Researcher am Institut für Komplementäre und Integrative Medizin (IKIM) der Universität Bern.
Stephan Baumgartner erläuterte, dass das HOMA-Projekt eine Reihe systematischer Übersichtsarbeiten durchführen wird, um die klinische Wirksamkeit, Effektivität und Sicherheit homöopathischer Arzneimittel bei der Behandlung und Prävention von etwa elf Gesundheitsindikationen zu bewerten.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Einbindung von Patientinnen und Patienten aus aller Welt, um eine globale Perspektive zu gewinnen. Das Projekt ist wegweisend, da erstmals Patientinnen und Patienten aktiv in den Forschungsprozess einbezogen werden sollen. Ziel ist es, qualitativ hochwertige, patientenzentrierte Übersichtsarbeiten zu erstellen, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch für alle Beteiligten gut verständlich sind.
Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, die Beteiligung von Patientinnen und Patienten in allen systematischen Reviews zu stärken und zu standardisieren, in enger Partnerschaft mit der EFHPA. Für jede Indikation werden mehrere Patientinnen und Patienten als beratende Partner eingebunden – nicht als Forschungssubjekte.
Zu ihren möglichen Aufgaben gehören unter anderem:
- Auswahl relevanter Endpunkte und Sicherstellung der Patientenzentrierung
- Bewertung von Verständnis und Wahrnehmung
- Einschätzung von Relevanz und Bedeutung der Ergebnisse
Das Projektteam legt grossen Wert auf eine sinnvolle und aktive Patientenbeteiligung, um sicherzustellen, dass die Übersichtsarbeiten reale Erfahrungen widerspiegeln und für alle Nutzerinnen und Nutzer zugänglich sind.
Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie die aktuellen Fortschritte in diesem Projekt sind, bzw. werden aufrufen, sobald Patientinnen und Patienten gesucht sind, die in diesem Projekt mitwirken möchten.
